Verkehrsrecht

Verkehrsrecht

 

Egal ob Fußgänger, Radfahrer, Sonntagsfahrer oder Berufskraftfahrer.

 

Sie alle kennen die Gefahren und Tücken, die von der gegenseitigen Teilnahme

von Menschen mit (Kraft-)Fahrzeugen im öffentlichen Verkehrsraum ausgehen.

 

Wo der Mensch durch Eigen- oder Maschinenkraft zügig unterwegs ist,

passieren Unfälle mit meist gravierenden Folgen.

 

• Verkehrsunfallrecht

 

Wenn ein Schaden an Auto oder gar Mensch eingetreten ist, schreit alles nach "Schadenersatz". Doch so einfach ist das nicht! Die Haftung im Straßenverkehr unterliegt vorwiegend ganz speziellen Regeln - die den juristischen Laien oft zum Staunen, aber auch zum Verzweifeln bringen.

 

Wussten Sie, dass Sie beim Bewegen eines PKWs im öffentlichen Straßenverkehr pauschal immer 20 % des eintretenden Schadens (sowohl den Schaden der Gegenseite, als auch Ihren eigenen Schaden) tragen, weil Sie durch die Teilnahme mit dem KFZ eine "abstrakte Gefahr" setzen? Und das Sie die 20 % nur auf 0 % senken und damit der Gegenseite zu 100 % aufbürden können, wenn Sie dem Unfallgegner überwiegendes Verschulden nachweisen können?

 

Spätestens jetzt realisieren viele Betroffene, dass die Unfallregulierung mit dem gegnerischen Haftpflichtversicherer selten richtig in Eigenregie gestemmt werden kann.

 

Wenden Sie sich an den Verkehrsanwalt! Durch umfassende Prüfung des Sachverhaltes gelingt es ihm, mit den richtigen Worten den meist störrischen Versicherer zu überzeugen.

 

Und das Honorar trägt dabei meist (nicht immer!) die Gegenseite - oder Ihr Rechtsschutzversicherer.

 

• Verkehrsversicherungsrecht (Kaskoschadenrecht)

 

Haben Sie an einem Unfall eine Mitschuld oder haben Sie den Unfall gar ohne Zutun Dritter verursacht? Dann kann die Schadenregulierung über die eigene Fahrzeug(voll)versicherung (Kasko) schnell zum Spiesrudenlauf werden:

 

Der PKW steht kaputt in der Werkstatt. Es wird mit der Reparatur i.H.v. 7.500,00 € nicht begonnen, weil die Übernahmeerklärung Ihres Versicherers fehlt. Der Versicherer lässt sich Zeit, weil der Sachbearbeiter erstmal Urlaub macht.

 

Auch hier hilft der Verkehrsanwalt konsequent, den Versicherer zu überzeugen. Sind Sie rechtsschutzversichert? Dann zahlen auch diese Auseinandersetzung nicht Sie!

 

• Bußgeldrecht (Ordnungswidrigkeiten)

 

Wussten Sie, dass Sie für die Verursachung eines Verkehrsunfalls auch ein Bußgeld zahlen müssen? Bußgeldrecht betrifft das sog. "Verwaltungsunrecht". Aber von der Sache her sind Sie Beschuldigter wie im Strafverfahren, mit kleineren Privilegien.

 

Das bedeutet, im Falle des Vorwurfs einer Ordnungswirdrigkeit (vom Falschparken über Geschwindigkeits- und Rotlichtverstöße bis zur Ladungs- oder Lenkzeitüberschreitung des Kraftfahrers) müssen Sie sich richtig verteidigen. Frühzeitiger Eingriff und Lenkung des Ermittlungsverfahrens ersparen oft Ärger und sogar finanziellen Aufwand. Denn nicht nur Bußgelder tun weh - ein obligatorisches Fahrverbot auch.

 

Gerade bei Geschwindigkeitsverstößen sind empirisch betrachtet ca. 70 % aller durchgeführten Messungen fehlerhaft. Wer sich falsch oder gar nicht verteidigt, zahlt ein Bußgeld und kassiert Punkte in Flensburg, obwohl er dies nicht müsste.

 

Lassen Sie sich das nicht gefallen. Lassen Sie sich vom Verkehrsanwalt zeigen, dass ein Fahrverbot nicht immer obligatorisch sein muss. Daran können Sie aktiv mitwirken!

 

• Fahrerlaubnisrecht

 

Jeder weiß: wer es zu dolle treibt, muss die Konsequenzen tragen. Seit der Punktereform im Mai 2014 verlieren Sie Ihren Führerschein bereits bei 8 statt vorher 18 Punkten.

 

Wer vom Glühweinabend mit dem Auto selbst nach Hause fährt, verbringt ihn nicht selten wartend auf dem Polizeirevier, damit der gerufene Arzt eine Blutentnahme durchführen kann, um Ihre Blutalkoholkonzentration zu ermitteln. Denn - das wissen Sie: Alkohol und andere "Mittel" werden hart bestraft. Regelmäßig droht hier der sofortige Entzug der Fahrerlaubnis und nicht selten (später) die Begutachtung der Fahreignung (MPU). Der Führerschein rückt damit in weite Ferne. Wer auf den "Lappen" angewiesen ist, gerät hier nicht selten in massive existenzielle Nöte.

 

Gute, erfahrene und solide Vertretung in Führerscheinangelegenheiten wird Ihnen nicht nur den Stress abnehmen, sondern Ihnen auch vom Gefühl befreien können, am Abgrund zu stehen und keinen Weg zurück zu sehen. Und wenn die Umstände stimmen - bekommen Sie den Führerschein sogar wieder zurück, obwohl man es auf den ersten Blick nicht gedacht hätte.

 

• Verkehrsstraftaten

 

Wenn aus Unachtsamkeit ein Mensch bei einem Verkehrsunfall verletzt oder ein KFZ durch berauschende Mittel gelenkt wird, ist das eine Straftat.

 

Der fahrlässige Verkehrsunfall mit Personenschaden geht auch am Unfallverursacher nicht spurlos vorüber. Den Druck, der vom zuständigen Staatsanwalt on top ausgeübt wird, muss man dann ersteinmal aushalten können.

 

Selbst im Falle der selbstverschuldeten Trunkenheitsfahrt ohne Sachschaden hat man den Anspruch auf ein faires Verfahren ohne Ressentiments, Vorurteile oder oft beobachtete Motivationen der Staatsanwaltschaften, endlich mal ein Exempel statuieren zu können.

 

Ihr Verkehrsanwalt setzt sich als Verteidiger für Ihre Rechte ein.

 

Sich der Verantwortung stellen - das müssen Sie.

Für ein faires, rechtsstaatliches Verfahren sorgen - das macht Ihr Anwalt.

Nürnberger Straße 20 • 04103 Leipzig

t. +49-341-218-25-77-4

f. +49-341-218-25-77-5

 

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